Bete mit deinem Kind

01.04.2020

Corona hat uns im Griff – hat es das wirklich?

 

In vielen Bereichen ja, denn unser Leben ist eingeschränkt. Unsere Kinder können nicht mehr in die Schule, in den Kindergarten oder in die Kita. Sie treffen sich nicht mehr mit Freunden, wir treffen uns nicht mehr mit Freunden, die Großeltern können nicht besucht werden, die privaten sozialen Kontakte sind im Moment nicht möglich. Wir Eltern betreuen unsere Kinder selber, wenn wir nicht in einem systemrelevanten Beruf arbeiten.

 

Angst und Unsicherheit machen sich breit. Bei uns, bei unseren Kindern. Hast du Angst? Bist du verunsichert?

 

Unsere Kinder brauchen Halt. Halt von uns als Eltern. Unsere Stimmung, sei es Freude und Geborgenheit oder Angst und Unsicherheit überträgt sich auf sie. 

 

Was machst du mit deiner Angst? Mit der Angst deines Kindes? Hast du es schon einmal mit beten versucht? Gott hört dich, wenn du zu ihm rufst. In den Psalmen, das sind Lieder in der Bibel, schrieben die Verfasser oft aus einer Not heraus. So steht in Psalm 50, 15: „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen.“ Der Verfasser dieses Psalms, Asaf, war auch in einer Not und er hat sich damit zu Gott gewandt und Gott sagte zu ihm, er solle zu ihm rufen, weil er unser Gebet, unser Rufen hört.

 

Wie wäre es, wenn du dies auch einmal ausprobierst? Gemeinsam mit deinem Kind? Rufe zu Gott, wenn du Angst hast und verunsichert bist. Das kannst du zum Beispiel mit deinem Kind abends am Bett beim „Gute Nacht“ sagen tun, aber auch immer, wenn die Angst hoch kommt. Er hört dich ganz bestimmt.

 

Ermutigung für diesen Monat:

Bringe deine Ängste, deine Unsicherheit zu Gott, indem du mit ihm sprichst – indem du gemeinsam mit deinem Kind betest!