01.04.2021

 

Geduld – Was für ein Wort.

 

Im Moment wird von uns allen viel Geduld abverlangt. Im November letzten Jahres sagte ich zu unserer Tochter: „ Deine geplante Übernachtungsgeburtstagsfeier müssen wir auf Frühling verschieben.“ Siehe mein November Blogbeitrag. Vor ein paar Tagen meinte sie: „Feiern wir denn meinen Geburtstag noch? Wir haben nun Frühling.“ Ich bat  sie, sich noch zu gedulden, in der Hoffnung, dass wir ihn im Sommer nachfeiern können. Was für ein langer Zeitraum für ein Kind!

Wie geht es dir mit deiner Geduld? Wann endlich können wir uns wieder in größerem Rahmen treffen, gemeinsam feiern, shoppen, ohne Maske sein, in Urlaub fahren? In Bezug auf Corona bin ich müde und sehne mich nach Normalität. Vor allem auch um der Kinder willen.

 

Wie steht es um deine Geduld mit deinen Kindern? Zum Wiederholten Mal forderst du dein Kind auf etwas zu tun und es tut es doch nicht? Dein Kind weiß, dass es nach dem Kindergarten, der Schule seine Jacke, seinen Rucksack aufräumen und die Hände waschen soll. Wie oft hast du es ihm schon gesagt? Und es läuft immer noch nicht so wie du es dir vorstellst.

 

Erziehung erfordert jede Menge langen Atem – Geduld! Und manches Mal ist die Geduld am Platzen. Doch wem hilft dies? Um zu vermeiden, dass du in der Erziehung aufgeben willst, keine Geduld mehr hast, möchte ich dir Mut machen, dran zu bleiben, nicht aufzugeben. Vor allem an wichtigen Dingen. Dazu hilft es, dass ihr euch als Eltern Gedanken macht, was euch wirklich wichtig für die Erziehung ist. Setzt euch zusammen und schreibt diese Dinge auf. Findet einen gemeinsamen Nenner und zieht am „gleichen Strang“. Und wenn du alleine bist, schreibe diese wichtigen Dinge für dich auf und führe sie dir immer wieder vor Augen. Und dann halte durch! Es sind harte Jahre. Manches Mal überrollt mich die Erinnerung daran und ich frage mich, wie ich durchgehalten habe: Die ersten 4 Kinder in relativ kleinem Abstand und ich sehnte mich nach mehr Freiheit, die damals gefühlt sehr weit weg war. Inzwischen wohnt unsere große Tochter nicht mehr zu Hause, unser Ältester ist auch schon erwachsen und ich habe wieder viel mehr Freiheiten und manches Mal sehne ich mich sogar nach der Kleinkindzeit zurück. Wahrscheinlich auch, weil ich manches anders machen würde. Vor allem mehr genießen!

 

Geduld brauchte ich auch, bis meine neue Homepage online ging. Jetzt auch mit der Möglichkeit, dass ihr kommentieren könnt. Ich freue mich auf eure Kommentare.

 

Ermutigung für die nächste Zeit:

Halte durch! Sei geduldig in dieser schwierigen Phase, aber vor allem habe Geduld gegenüber deinen Kindern!

 

 

 

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01.01.2021

Frieden in der Familie!

 

Das Fest des Friedens liegt hinter uns – Weihnachten – dieses Jahr ein besonderes Weihnachten!

Wie hast du es erlebt? Friedvoll? Oder geprägt durch Streitereien?

Zwischen dir und deinem Partner? Zwischen deinen Kindern? Zwischen euch als Eltern und den Kindern?

Wie schnell führen doch die kleinsten Unstimmigkeiten zu Uneinigkeit, zu Streit.

Kinder liegen sich schnell in den Haaren. Sie finden Dinge unfair, ungerecht, sie sind neidisch auf andere. Wie gehst du damit um?

Schon in der Bibel werden wir aufgefordert uns um Frieden zu bemühen. Das ist nachzulesen im Neuen Testament im Römer 12 Vers 18 oder auch im 2. Timotheus 2 Vers 22.

Wie können wir uns um Frieden in der Familie bemühen? Da sind wir als Eltern wieder aufgefordert. Denn wir sind Vorbilder für unsere Kinder:

Wie gehe ich, wie gehst du mit deinem Partner um? Wie gehst du mit deinem Kind um? Wie gehst du mit anderen Menschen um?

Je nachdem wie alt deine Kinder sind, kannst du das Thema auch zum Gesprächsthema machen, dich darüber austauschen was Frieden bedeutet, welchen Umgang ihr miteinander haben wollt, wir ihr mit einander reden wollt. Das fängt schon ganz klein bei deiner Wortwahl gegenüber deinen Kindern an.

Es ist ganz normal, dass sich Geschwister streiten, das gehört dazu und doch liegt es an uns Eltern das Familienklima positiv zu gestalten:

Indem wir miteinander reden, uns gegenseitig auf Augenhöhe begegnen, den anderen wertschätzen in Worten und Taten, dem anderen Gutes tun, selbst auch mal zurück stecken, jedes Kind als gleich wertvoll sehen und jedes gleich bedingungslos lieben.

 

Ermutigung fürs neue Jahr:

Bemühe dich um Frieden in deiner Familie!

 

 

 

 

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01.11.2020

Dein Verhalten spiegelt sich in deinem Kinde wieder!

 

Wieder ist ein Lockdown da – zwar nur ein Lockdown light und dennoch müssen wir dadurch viele Konsequenzen tragen. Für unsere Tochter momentan sehr einschneidend. Seit Monaten plant sie ihre Übernachtungsparty anlässlich ihres 10. Geburtstages. Wie hatte sie sich gefreut. Alle Einladungen waren verteilt. Nun mussten wir alles stoppen. Leider! Und wir wissen auch nicht, wann es wieder möglich sein wird.

Wie reagiere ich auf diese Umstände, auf all die Dinge, in denen wir gerade stehen?

Schimpfe ich, ärgere ich mich, rede ich negativ über andere? Oder vermittle ich trotz allem Dankbarkeit, versuche, das Beste daraus zu machen?

Wie auch immer wir reden, was auch immer wir tun, unsere Kinder hören es, sie sehen es und werden es uns nachmachen.

Ich versuche unserer Tochter Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr Hoffnung zu geben, den Kindergeburtstag mit Übernachtung auf die nächste warme Jahreszeit zu legen. Einmal draußen zu feiern, was im November kaum möglich ist. Trotzdem aber ihren Tag jetzt zu genießen, mit einer Freundin. Sie lernt dadurch Lösungen zu suchen, inmitten schwieriger Umstände.

Lernen durch unser Verhalten!

Kinder lernen vor allem durch Vorbild. Unser Vorbild. Sie schauen auf uns, sie beobachten uns.

Deshalb möchte ich dich diesen Monat ermutigen, dass du darauf achtest, wie du redest, was du redest, wie du dich gegenüber deinem Kind verhältst, wie du dich gegenüber anderen verhältst. Dein Verhalten spiegelt sich in deinem Kind wieder.

 

Ermutigung für diesen Monat:

Achte auf dein Verhalten, denn dies wird sich im Verhalten deines Kindes wiederspiegeln!

 

 

 

 

01.09.2020

Durch "Zündende Ideen“ den Familienalltag erhellen!

 

Der Alltag kann manchmal ganz schön grau sein. Immer wieder die gleichen Dinge tun, die Kinder sind aufgedreht, die eigenen Nerven liegen blank, wir fühlen uns wie in einem Hamsterrad. Um aus diesem auszusteigen, um neuen Schwung in das Familienleben zu bekommen helfen „Zündende Ideen“. Neben Zeit und Zuwendung, die immens wichtig sind für unsere Kinder, lieben Kinder es auch, wenn wir sogenannte „Zündende Ideen“ haben.

So lieben es Kinder, Einladungen zu erhalten. In unserem Familienleben war vor allem die Zeit vor dem Schlafen gehen sehr anstrengend: Wiederholte Aufforderungen, bis der Schlafanzug an war, das Zimmer aufgeräumt war… Eines Tages hatte ich die „Zündende Idee“ einer Einladung, und zwar schriftlich.

 

Es brauchte keine mündliche Aufforderung mehr, kein Kampf ums Duschen, ums Schlafanzug anziehen. Die Kinder waren und sind voll begeistert mit dabei, sie freuen sich darauf, denn dann kann die Party losgehen. Zuvor musste noch Ordnung gemacht werden. Gab es längere Zeit keine Einladung, waren die Kinder enttäuscht.

Weitere Einladungen gab es zum Filmabend mit Käsefondue oder auch jetzt noch zu unserem jährlichen „Schuljahresende - Sommerferienanfang – Familienfest. In der Regel am letzten Schultag vor den Sommerferien.

 

Unser Vorbild inspirierte die Kinder und auch sie hatten Ideen: So war in ihrem selbstgebastelten Adventskalender ein Gutschein für ein „schönes Essen“ enthalten. Und sie bekochten uns mit einem 3 – Gänge – Menü. Auch den Tisch dekorierten sie feierlich. Das Verhalten von uns Eltern spiegelt sich im Verhalten unserer Kinder wieder. Dazu voraussichtlich im nächsten Blog mehr.

 

„Zündende Ideen“ erhellen den manchmal grauen Alltag, bringen Schwung und Leben in die Familie und können die ganze Familienatmosphäre entspannen.

 

Ermutigung für diesen Monat:

Suche, sammle, habe „zündende Ideen“, um Licht in deinen Familienalltag zu bringen!

 

 

 

 

01.08.2020

Reagiere prompt und angemessen auf die Bedürfnisse deines Babys!    

 

Ein Baby kommt hilflos zur Welt, es ist auf unsere Hilfe angewiesen. Es braucht unsere Hilfe, sonst ist es nicht überlebensfähig. Ein bedürftiger kleiner Mensch, so wie wir alle bedürftig sind.

 

Und diese Bedürfnisse eines Babys zu erkennen und darauf zu reagieren ist essentiell wichtig für die Entwicklung dieses kleinen Menschen. Die Grundbedürfnisse nach Nahrung, Schlaf, Wärme, Nähe, Schutz müssen gestillt werden. Ein Baby äußert sich vor allem durch Weinen. Und es ist gut, wenn ein Baby weint und damit zum Ausdruck bringt, wie es ihm geht.

Für uns als Eltern ist es ein Lernfeld zu unterscheiden, warum das Baby weint. Hat es Hunger? Tut ihm etwas weh? Möchte es einfach nur Ruhe? Ist es müde? Hat es eine volle Windel? Möchte es gehalten werden? Sucht es deine Nähe? Möchte es deine Stimme hören?

Die meisten jungen Eltern reagieren intuitiv richtig. Sie gehen feinfühlig auf die Bedürfnisse ihres Kindes ein. Das bedeutet, dass sie ihrem Kind helfen sein Verhalten und seine Gefühle zu regulieren und zu ordnen, indem sie das Verhalten ihres Babys wahrnehmen und beobachten verstehen und sich einfühlen (richtig interpretieren) prompt und angemessen darauf reagieren. (Ainsworth) 

Manches Mal fällt es dir vielleicht nicht so einfach. Du hast das Gefühl, alles dreht sich nur noch um dein Kind. Du wirst dem nicht mehr gerecht und deine eigenen Bedürfnisse bleiben auf der Strecke.

Ich möchte dir dennoch Mut machen, vor allem in den ersten acht Lebensmonaten, immer prompt und angemessen auf dein Baby zu reagieren. Es nicht einfach schreien zu lassen. Nur so kann dein Kind Vertrauen lernen – das sogenannte Urvertrauen und nur so kommt es zu einer sicheren Bindung. Es weiß: „Wenn ich rufe, hört mich jemand, es kommt jemand zu mir, erkennt was ich im Moment brauche und hilft mir.“ Egal was deinem Baby fehlt. Alle Bedürfnisse sind für dein Baby in dem Moment existenziell. Es kennt noch keine Abstufung von Prioritäten. Alle sind lebenswichtig.       

                               

Ermutigung für diesen Monat: Nimm die Bedürfnisse deines Babys wahr, verstehe sie richtig, reagiere prompt und angemessen darauf, sie sind unverzichtbar für den Aufbau eines stabilen Urvertrauens, einer stabilen Bindung.

 

 

 

 

01.07.2020

Nimm die Gefühle deines Kinds ernst!

 

Gefühle gehören zu unserem Leben dazu. Sie sind wichtig für jeden von uns. Sogenannte negativen Gefühle, wie auch Positive. Letztlich gibt es keine negativen Gefühle. Manche fühlen sich nur nicht gut an. Mit Freude, Glück, Zufriedenheit… lässt es sich gut leben. Doch wie sieht es mit Zorn und Wut aus? Bei uns, bei unseren Kindern? Wirft sich unser Kind auf den Boden, tobt es vor Wut, schlägt um sich, dann ist dies anstrengend für uns. Schreien wir vor Wut unser Kind an, so ist dies anstrengend für unser Kind. Wie gehst du mit Wutanfällen deines Kindes um? Überhaupt mit den Gefühlen? Lässt du diese zu? Nimmst du diese ernst? Kannst du das Gefühl benennen? Gefühlen sagen etwas über uns, über dein Kind. Sie sind Ausdruck des Befindens deines Kindes. Es ist so wichtig, für dein Kind und die ganze Familienatmosphäre, dass du lernst, die Gefühle deines Kindes zu akzeptieren, sie zu verstehen und anzunehmen, sie zu benennen und ihm Wege aufzeigst, diese richtig auszudrücken und nicht gegen die Gefühle zu leben, sondern mit ihnen.

 

Es ist ein Lernfeld, Gefühle als wertvoll zu sehen und diese angemessen auszudrücken. Fällt dein Kind hin und weint, wie reagierst du? Schnell sind Worte gesprochen wie: „Das ist nicht schlimm“, „Das tut doch nicht weh“. Woher weißt du das? Kennst du die Schmerzen deines Kindes? Nimm dein Kind ernst, nimm seine Gefühle ernst. Es beruhigt sich viel schneller, wenn du es in den Arm nimmst und zu ihm folgendes sprichst: „Du bist gefallen, das tut weh, zeig mal her...“

 

Hinter manchen vordergründigen Gefühlen verbirgt sich auch etwas anderes. So kann hinter Wut auch Enttäuschung stehen. Ist dein Kind wütend, weil es geärgert wurde und sagt zu dir: „Ich würde Tim am liebsten umhauen.“ Dann hilft folgende Aussage von dir: „Da gibt es bestimmt einen Grund, dass du wütend bist. Möchtest du es erzählen?“ oder „Man, der muss dich ja geärgert haben!“ Dein Kind fühlt sich damit von dir verstanden und angenommen und beruhigt sich dadurch viel besser und schneller. Wenn du diese drei Schritte gehst: 

1.  Gefühle akzeptieren und nachempfinden!         

2.  Gefühle benennen!                                         

3.  Gefühle angemessen ausdrücken!             

 

Dann, lernt dein Kind seine Empfindungen zu identifizieren und selbst zu benennen, es kann besser mit seinem Gefühl umgehen und leichter auch selbst eine Lösung finden. Aus eigener Erfahrung sage ich dir: Die Familienatmosphäre entspannt sich dadurch sehr.

 

Ermutigung für diesen Monat: Akzeptiere die Gefühle deines Kindes, gib ihnen einen Namen, nimm sie ernst!   

 

 

 

 

01.06.2020

Gib deinem Kind Körperkontakt!

 

Körperkontakt ist neben dem Blickkontakt auch ein wesentlicher Punkt, wie du deinem Kind Zuwendung geben kannst.

 

Im ersten Lebensjahr ist der Körperkontakt von besonders großer Bedeutung.

Die Haut ist eines der Hauptkommunikationsmittel für Liebe.                   

In den ersten 6 – 8 Monaten kannst du dein Kind nicht durch zu viel herumtragen verwöhnen. Es braucht dich, es braucht deine Nähe, will deinen Herzschlag spüren. Dies trägt zur gesunden Entwicklung deines Kindes bei.  Frühgeborene entwickeln sich besser, wenn es die Möglichkeit der Känguru-Methode gibt. Dabei werden sie auf die nackte Haut der Eltern gelegt.

Auch beim Stillen erfährt ein Kind die körperliche Nähe. Nimm dir Zeit dazu. Wenn du dein Kind nicht stillen kannst und die Flasche gibst, dann ist es sehr wichtig, dass du es möglichst selbst im Arm hältst und es beim Trinken anschaust. Diese Zeiten der konzentrierten Nähe sind für unsere Kinder sehr wichtig.

Werden unsere Kinder dann älter, ist der Körperkontakt nach wie vor essentiell. So nimm dein Kind auf den Schoß, um mit ihm ein Buch anzuschauen, kuschle abends noch mit ihm oder tobe mit deinem Kind. Auch eine Rückenmassage lieben Kinder. Ist dein Kind schon etwas größer, dann male etwas auf den Rücken, das dein Kind erraten muss. Bei deinem Schulkind schreibe Wörter oder ganze Sätze auf den Rücken und lasse diese entziffern.

Ermutigung für diesen Monat:

Wende dich deinem Kind zu, indem du ihm viel Körperkontakt gibst!

 

 

 

 

01.05.2020

Halte Blickkontakt!

 

Corona bestimmt uns immer noch.

 

Wir sind weiterhin eingeschränkt. Unsere Kinder sind 24/7 um uns herum. Es ist anstrengend. Und doch bietet es auch weiterhin eine Chance – Die Zeit sinnvoll mit unseren Kindern zu nutzen.

 

Denn Kinder benötigen Zeit, unsere Zeit.

Ungeteilte Aufmerksamkeit. Kinder brauchen unsere Zuwendung.

 

Wie kannst du Zeit mit deinem Kind verbringen? Wie kannst du dich deinem Kind zuwenden? Ein ganz wichtiger Punkt ist der Blickkontakt zum Kind. Wenn du mit deinem Baby oder Kind redest, gehe auf Augenhöhe, schaue deinem Kind in die Augen. Tief in die Augen. Lächle es an! Augenkontakt signalisiert, ich bin ganz für dich da, ich konzentriere mich auf dich.

 

Drehe beim Spaziergang den Kinderwagen so, dass dein Baby dich sehen kann, denn das fordert die Entwicklung der Spiegelneuronen.

 

Es kann auch sein, dass es dir zu viel wird, da du immer ansprechbar bist. Bevor es eskaliert, verlasse den Raum. Bei Fragen stehe ich gerne für eine Online – Beratung zur Verfügung. Fülle dazu einfach mein Kontaktformular aus, ich melde mich dann zurück.

 

Ermutigung für diesen Monat:

Begib dich auf Augenhöhe zu deinem Kind und schaue ihm bewusst in die Augen!

 

 

 

 

01.04.2020

Bete mit deinem Kind!

 

Corona hat uns im Griff – hat es das wirklich? In vielen Bereichen ja, denn unser Leben ist eingeschränkt.

 

Unsere Kinder können nicht mehr in die Schule, in den Kindergarten oder in die Kita. Sie treffen sich nicht mehr mit Freunden, wir treffen uns nicht mehr mit Freunden, die privaten sozialen Kontakte sind im Moment nicht möglich. Wir Eltern betreuen unsere Kinder selber, wenn wir nicht in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Angst und Unsicherheit machen sich breit. Bei uns, bei unseren Kindern. Hast du Angst? Bist du verunsichert? Kinder brauchen Halt. Halt von uns als Eltern. Unsere Stimmung überträgt sich auf sie. Was machst du mit deiner Angst? Mit der Angst deines Kindes? Hast du es schon einmal mit beten versucht? Gott hört dich, wenn du zu ihm rufst. In den Psalmen, das sind Lieder in der Bibel, schrieben die Verfasser oft aus einer Not heraus. So steht in Psalm 50, 15: „Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen“ Der Verfasser dieses Psalms, David, war auch in einer Not und er hat sich damit zu Gott gewandt und Gott sagte zu ihm, er solle zu ihm rufen, weil er unsere Gebet, unser Rufen hört.

 

Wie wäre es, wenn du dies auch einmal ausprobierst? Gemeinsam mit deinem Kind? Sage, rufe zu Gott, wenn du Angst hast und verunsichert bist. Das kannst du zum Beispiel mit deinem Kind abends am Bett beim „Gute Nacht“ sagen tun, aber auch immer, wenn die Angst hoch kommt. Er hört dich ganz bestimmt.

 

Ermutigung für diesen Monat: Bringe deine Ängste, deine Unsicherheit zu Gott, indem du mit ihm sprichst – gemeinsam mit deinem Kind betest!